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Heute war Meer. Morgen bin ich wieder ich.

Heute Morgen bin ich spontan ins Auto gestiegen.

Kein großer Plan.

Keine lange Vorbereitung.

Einfach meine Hunde eingepackt und Richtung Ostsee gefahren.

Vier Stunden hin.

Vier Stunden zurück.

Für viele klingt das verrückt.

Für mich war es genau das Richtige.

Als ich am Strand stand, den Wind im Gesicht gespürt habe und meine Hunde voller Freude durchs Wasser gerannt sind, habe ich gemerkt, wie viel Anspannung in den letzten Tagen in mir gesteckt hat.

Ein Fischbrötchen auf einer Bank.

Das Rauschen der Wellen.

Keine Termine.

Keine Erwartungen.

Nur dieser Moment.

Auf der Rückfahrt wurde mir klar, dass wir oft glauben, Erholung müsse groß sein.

Zwei Wochen Urlaub.

Eine Fernreise.

Ein langes Wellnesswochenende.

Dabei braucht unser Nervensystem manchmal gar nicht so viel.

Manchmal reicht ein kleiner Reset-Knopf.

Ein paar Stunden Abstand vom Alltag.

Ein neuer Blick.

Frische Luft.

Bewegung.

Natur.

Und plötzlich fühlt sich alles wieder leichter an.

Genau deshalb spreche ich in meinem Coaching so oft über Selbstfürsorge.

Nicht als Luxus.


Sondern als etwas, das uns davor bewahren kann, dauerhaft im Stressmodus zu bleiben.

Denn wenn wir uns selbst immer wieder kleine Inseln schaffen, muss unser Körper irgendwann nicht mehr mit Schlafstörungen, Magenproblemen, Bluthochdruck oder anderen psychosomatischen Beschwerden auf die Bremse treten.

Heute war meine kleine Insel die Ostsee.

Morgen ist es vielleicht ein Spaziergang im Wald.

Eine Motorradtour.

Eine Stunde mit der Kamera.

Oder einfach ein Kaffee in der Sonne.


Die Frage ist nicht, wo dein Reset-Knopf liegt.


Die Frage ist:

Wann hast du ihn das letzte Mal gedrückt?








 
 
 

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